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Die Idee
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft und die Ruhr-Universität Bochum haben 5 Jahre lang (2007 bis 2012) Studierenden zwei Semester lang die Möglichkeit geboten, sich im Rahmen des Bronnbacher Stipendiums mit der Kunst der Gegenwart vertraut zu machen und ein Verständnis für künstlerische Prozesse zu entwickeln.

Unter der Leitung des Kurators Sven Sappelt wurden die Künste dabei als spezifische Form der Auseinandersetzung mit sozialen Fragen unserer Zeit betrachtet. Solche Fragen beinhalten z.B. den Umgang mit Deindustrialisierung, Migration, Globalisierung. Insofern Künstler häufig sensible Beobachter und visionäre Gestalter gesellschaftlicher Veränderungsprozesse sind, erscheint die Kunst als ein besonders geeignetes Schulungsfeld, um in unserer komplexen, sich fortwährend wandelnden und global vernetzten Welt überlebenswichtige Reflexionsfähigkeiten und Handlungskompetenzen zu entwickeln. In diesem Sinne ging es neben der Vermittlung von Kenntnissen der zeitgenössischen Kultur auch um die Reflexion gesellschaftlicher Herausforderungen der Gegenwart im Medium der Kunst. Im Mittelpunkt steht die Frage nach kreativen, innovativen und zukunftsweisenden Ansätzen im Umgang mit diesen Herausforderungen.
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