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Elena_Horkova

Elena Horkova (*1984)

BWL (Diplom), 10. Fachsemester

Kurzprofil

Elena studiert BWL mit interkultureller Qualifikation (Slawistik). Dieser Studiengang bietet die Möglichkeit sowohl die Zusammenhänge der Betriebswirtschaftslehre zu erlernen, als auch die Kenntnisse ihrer Muttersprache mit wirtschaftlichem Fokus zu vertiefen. Praxiserfahrungen konnte sie in unterschiedlichen Bereichen russischer Unternehmen sammeln. Besonders umfassende Erfahrungen kann sie im Familienunternehmen machen, für welches siekürzlich die Firmenpräsenz auf einer internationalen Messe gestaltete. Ihr besonderes Interesse für unterschiedliche Kulturen und Sprachen, ebenso wie für kreative gestalterische Prozesse, führte sie zu den Spezialisierungsfächern„Internationales Management“ und „Marketing“.Elenas außeruniversitäre Leidenschaft gilt einem Integrationsprojekt, dass sie seit über vier Jahren an der K5- Schule in Mannheim leitet. In ihrer Freizeit gilt ihr Interesse, eben Joggen, den kulinarischen Freuden, sowie Film und Literatur.

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Motivation für das Stipendium

„Immer stärker beschleicht mich das Gefühl, dass Dinge wie Kunst und Kultur, die unser aller Zusammenleben ausmachen, da sie aus Traditionen hervorgegangen, den Grundstein für unsere Gesellschaft darstellen, in den Hintergrund rücken.„Das Erwachsensein beginnt mit einem Leben für andere“, so Herrmann Hesse. Doch unsere Gesellschaft scheint eine nicht erwachsen werden wollende zu sein, da sie sich dem Konsum und dem ausschließlichen Leben für die eigenen Ziele zuwendet und vor ihrer Verantwortung zu fliehen scheint.Der Ausweg aus dieser bedrohlichen Entwicklung kann uns nur als Ganzes gelingen, indem einzelne Menschen für sich wählen wieder Menschen sein zu dürfen. Dieser Weg beinhaltet vor allem das Besinnen auf Kultur, das wortwörtliche „Pflegen“ der Gesellschaft. Durch das Teilnehmen am Bronnbacher Stipendium erhoffe ich mir nicht nur einen weiteren Schritt im Prozess der Selbstreflexion, sondern strebe ebenfalls weitere Erkenntnisse über die Bedürfnisse unserer Gesellschaft an. Dadurch möchte ich die Möglichkeit erlangen, als Teil einer nachhaltig denkenden und bewusster agierenden Generation ein Stück der verlorenen Humanität und Kultur wieder zurückzuerlangen, die der Gesellschaft unserer Zeit langfristig aus der schwerwiegenden Identitätskrise verhelfen kann.“