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Stefanie Beck

Kurzprofil

Stefanie studiert Psychologie mit Schwerpunkt Sozial- und Kognitionspsychologie. Ihre Leidenschaft liegt dabei darin, den Menschen in seinem Fühlen und Verhalten zu verstehen. Besonderes Interesse bringt sie Gruppenprozessen und damit einhergehenden Schutzfunktionen und Gefährdungen entgegen. Dieses Thema vertiefte sie in ihrer Bachelorarbeit, aber auch bei ihrer Mitarbeit im Bereich Extremismusprävention bei der Landeszentrale für politische Bildung.

Gleichzeitig begleitet Stefanie zeitlebens eine große Verbundenheit zur Musik.

Bei einem Auslandsaufenthalt in Andalusien bot sich ihr die Möglichkeit, sich intensiv mit der Kultur des Flamenco zu beschäftigen. Hier entstand ein nachhaltiges Interesse dafür, wie das Entstehen von Kunst durch politische und gesellschaftliche Umstände beeinflusst wird. Momentan schreibt Stefanie neben ihrem Studium als Bloggerin für ein großes Jazzfestival der Region.

Motivation für das Stipendium

„Die Kunst ist eine in Form gebrachte Forderung nach Unmöglichem.“ schreibt Albert Camus. Sie bietet den Freiraum, alles zu sagen. Dennoch bleibt sie zunächst harmlos und folgenlos. Ob und in welcher Form sie Veränderung schafft, liegt außerhalb der Macht des Künstlers.

Mich interessiert, wie es dazu kommt, dass Menschen Kunst schaffen. Welche Personen nehmen sich das Recht, auf diese Weise, das „Unmögliche“ zu fordern – oder warum nehmen es sich so viele nicht? An den Bronnbacher Wochenenden hatten wir bis jetzt die Möglichkeit, sehr zielstrebige, bewusste Persönlichkeiten kennen zu lernen, die genau wissen, was sie tun.

Dass die kritische Auseinandersetzung mit Kunst und denen, die sie schaffen, persönlich und in einer so vielfältigen und interessierten Gruppe anstatt allein zu Hause stattfinden kann, halte ich für die größte Stärke des Stipendiums."